Mutterschaftsvorsorge –
Doppler-Ultraschall

Bei dieser schmerzlosen und gefahrlosen Ultraschall- Untersuchung kann der Blutfluss in den Blutgefässen farbig dargestellt und gemessen werden. Hierbei wird der Doppler-Effekt ausgenutzt, d.h. die sich verändernde Frequenz (Tonhöhe) sich annähernder oder entfernender Objekte. Beim Doppler-Ultraschall wird die Reflexion des Ultraschalls an Blutkörperchen ausgenutzt (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Dopplereffekt ).

Diese Technik wird auch in der Mutterschaftsvorsorge genutzt. Die Durchblutung der Nabelschnurgefässe und weiterer wichtiger Blutgefässe der Mutter und des Kindes werden dabei gemessen. Wenn Zweifel an der ungestörten Entwicklung des Ungeborenen bestehen (z.B. bei mütterlichem Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, starkem Rauchen), können durch diese Untersuchung genauere Informationen über das Gedeihen des Kindes gewonnen werden als beispielsweise durch die alleinige Messung seines Wachstums.

 

Die Doppler-Ultraschalluntersuchung erfolgt bei entsprechendem Verdacht auf eine Störung auf Veranlassung des Arztes. Sie kann auch als zusätzliche Vorsorgeuntersuchung zum Ausschluss von Störungen genutzt werden (IGeL).

Darstellung der Nabelschnur in der 20. SSW

Normaler Blutfluss in der linken Gebär- mutterarterie (A. uterina) in der 20. SSW

Normaler Blutfluss in der Nabelschnur- arterie (A. umbilica- lis) in der 35. SSW

Normaler Blutfluss in der mittleren Hirnarterie
(A. cerebri media) in der 35. SSW