jonas-vandaal

Sprechstunden | Anfahrt | Impressum

Praxisteam Dr. Jonas, Frauenarzt

Knochendichtemessung

punktlinie700

Osteoporose

Osteoporose nennt man die krankhafte Minderung der Knochendichte, im Volksmund auch "Knochen- schwund" genannt. Etwa 6 Millionen Menschen leiden darunter in Deutschland, 80% davon sind Frauen.

Die Osteoporose beginnt zunächst unbemerkt und ohne Schmerzen und kann im Frühstadium nur durch eine Knochendichtemessung (s.u.) (Osteodensitometrie) erkannt werden. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu den typischen Brüchen der Wirbelkörper (es entsteht dadurch der sogenannte "Witwenbuckel") und des Oberschenkelhalses (ca. 150.000 pro Jahr in Deutschland).

Wird die beginnende Osteoporose frühzeitig erkannt, können solche osteoporotischen Brüche durch eine entsprechende vorsorgende Therapie mit Calcium, Vitamin D und auch durch knochen- aufbauenden Medikamenten (z.B. Bisphosponate) verhindert werden.

Risiken für Osteoporose sind Hormonmangel (Wechseljahre), familiäre Veranlagung, langzeitige Einnahme von Kortisonpräparaten und Bewegungsmangel (Immobilisation).
 

osteoporose_wk_norm

Normaler Wirbelkörper

osteoporose_wk_path

Wirbelkörper mit Osteoporose

Osteoporose_lws

  Brustwirbelsäule (BWS)      BWS mit Osteoporose    BWS mit Osteoporose
    ohne Osteoporose        ohne Bruch (Fraktur)        mit Einbrüchen

Knochendichtemessung
(Osteodensitometrie)

Was ist eine Knochendichte-Messung?

Bei dieser Untersuchung wird die Dichte, d.h. der Mineralsalzgehalt (Calcium) des Knochens bestimmt. Der Fachbegriff lautet Osteodensito- metrie ("osteo" = Knochen, "metrie" = Messung und "Densus" = dicht).

Wie funktioniert die Knochendichte-Messung?

Es gibt mehrere Verfahren, um die Knochendichte zu bestimmen. Auf der Röntgentechnik beruhen die quantitativen Computer-Tomographie (QCT), die die genauste Aussage über die KD macht, und die quantitative digitale Radiographie (QDR / DEXA). Bei DEXA wird die Abschwächung eines Röntgen- strahles nach seinem Verlauf durch den Knochen gemessen, meist an der Wirbelsäule oder am Oberschenkelhals. Die Knochendichte wird in Prozent zu einer altersgleichen Vergleichsgruppe angegeben (Z-Score) oder zur durchschnittlichen maximalen Knochendichte von jungen Frauen (T-Score). Ein T-Score < -2,5 bedeutet laut Definition der WHO Osteoporose mit erhöhter Gefahr eines osteoporotischen Knochenbruches. Die KDM ist eine völlig schmerzfreie und ungefährliche Untersuchung.

Wozu dient die Knochendichte-Messung (KDM)?

Diese Untersuchung wird vor allem durchgeführt zum Ausschluss oder Beweis der Osteoporose bei erhöhtem Risiko oder als Vorsorgeuntersuchung. Derzeit wird die Knochendichtemessung von den gesetzlichen Krankenkassen erst dann bezahlt, wenn ein wahrscheinlich durch Osteoporose verursachter Knochenbruch vorliegt. Deshalb muss die KDM als Vorsorgeuntersuchung von Patienten als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) selber bezahlt werden.

Da unser Ultraschallgerät zur KDM veraltet war, haben wir es abgeschafft und arbeiten nun mit dem Diagnostikzentrum im Podbipark Hannover zusammen. Dort befinden sich immer die neusten Messgeräte. Sprechen Sie uns an.
 

DEXA WX

Knochendichtemessung mit DEXA an der Wirbelsäule
(Quelle: Apothekenumschau)

Knodi-Befund-norm

Der unauffällige Befund einer
jungen Frau mittels quant. US-Messung

punktlinie700

©2011 | Dr. Jonas, Frauenarzt  

Letzte Änderung 14. Dezember 2011