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Lexikon: Ultraschall

Wie funktioniert Ultraschall?

Das Prinzip des Ultraschalls ist den Fleder- mäusen abgeschaut, sie benutzen es zur Orientierung. Fledermäuse senden Schall mit einer Frequenz von 40 bis 90 Kilohertz (KHz) aus - für den Menschen sind höchstens 16 Kilohertz hörbar - und können durch das zurückgeworfene Echo hören, ob Hindernisse wie Bäume oder Felsen in der Nähe sind. Auf diese Weise können Fledermäuse sogar Insekten orten.
 

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Eine Abbildung von der Website der Uni München

US-Bildschirm

Beim medizinischen Ultraschall werden aus dem Schallkopf des Ultraschallgerätes Schallwellen mit einer Frequenz zwischen 2 und 20 Megahertz (MHz) in den Körper gesendet. An Grenzflächen zwischen zwei verschieden dichten Geweben (Fett und Muskel - Fruchtwasser und Fetus) werden die Ultraschallwellen wie ein Echo reflektiert und erzeugen einen weissen Fleck auf dem Monitor. Grenzen zu dicken Knochen und Luft werfen den Schall komplett zurück, erscheinen auf dem Bildschirm weiss und blockieren den Blick auf das dahinter liegende Gewebe. Deshalb muss vor jeder Ultraschalluntersuchung ein glitschiges Gel auf die Haut aufgetragen werden, damit zwischen Schallkopf und Haut keine Luft eindringt, die das Echo gleich wieder verschlucken würde.
 

Die Ultraschalluntersuchung ist eine völlig schmerzfreie und harmlose Untersuchungsmethode. Sie arbeitet im Gegensatz zum Röntgen völlig ohne möglicherweise schädigende Röntgen- strahlen und kann deshalb beliebig oft wiederholt werden, auch bei schwangeren Frauen.
 

Für unterschiedlich Organe werden unterschiedliche Schallköpfe mit bestimmten Schallfrequenzen eingesetzt.

- Brust-Ultraschall (links)
- Bauch-/Schwangerschafts-US (Mitte)
 mit Doppler-Ultraschall und
 3D/4D-Ultraschall
- Vaginal-Ultraschall (links)

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Moderne Ultraschallgeräte in unserer Praxis, li. Voluson und re. Loqic 450 von GE

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